Stuckateure stellen den Innen- und Außenausbau unfertiger Gebäude fertig, wobei sie Lichtquellen, Fensterläden und Belüftungssysteme einbauen und Trockenbauelemente installieren.
Außerdem gestalten oder restaurieren sie u.a. historische Fassaden und dekorative Stuckarbeiten.

Die Arbeit eines Stuckateurs umfasst eine breite Palette von Anwendungen im Innenausbau und an der Fassade – das Aufstellen von Trockenbauwänden gehört ebenso zu Ihren Aufgaben wie das Anbringen von Fassadenverkleidungen und die Verschönerung mit Stuck, zum Beispiel.

Verputzen: Sie sind für die Isolierung von Wänden, Decken und Fassaden zuständig und stellen Leichtbauwände oder abgehängte Decken aus Trockenbauelementen her. Sie verwenden moderne Bautechnik und umweltfreundliche Materialien, um Ihre Arbeit zu vollenden.

Verschönern: Sie stellen Rosetten, Zierleisten und Säulenkapitelle aus Stuck her und fügen sie in Innen- oder Außenbereiche ein – und beweisen dabei Kreativität und Sinn für den Stil des Gebäudes.
Restaurierung: Mit Hilfe von Stuckarbeiten können Sie erhaltenswerte Gebäude und Denkmäler in Altbauten oder in der Denkmalpflege renovieren oder restaurieren.

Welche Eigenschaften sollte man als Stuckateur mitbringen?

Als Stuckateur sollten Sie körperlich fit sein und über ein breites Spektrum an Fähigkeiten verfügen. Außerdem sollten Sie gerne kreativ sein und ein Faible für historische Architektur haben. Die Ausbildung als Stuckateur beginnt in der Regel am 1. August oder 1. September, kann aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt im Kalenderjahr beginnen.

Weiterbildungsmöglichkeiten als Stuckateur

Wenn Sie sich weniger für das Verputzen und mehr für das Auftragen interessieren, dann ist der Beruf des Stuckateurs ein guter Ausgangspunkt für Sie. Wenn Sie Ihre Ausbildung abgeschlossen haben, können Sie als Geselle oder Gesellin in einer Vielzahl von Betrieben arbeiten und sich durch eine technische oder kaufmännische Ausbildung weiterbilden. Um Ihre Karriere voranzutreiben, können Sie einen Meisterbrief erwerben (Bachelor Professional) und als Stuckateurmeister die Leitung eines Unternehmens übernehmen und Lehrlinge in diesem Beruf ausbilden. Außerdem können Sie, auch wenn Sie keinen Schulabschluss haben, studieren, während Sie den Meisterbrief bei sich tragen. Ist es Ihnen wichtig, sowohl für Ihre Kunden als auch für die Umwelt etwas Gutes zu tun?

Dann können Sie eine Zusatzausbildung zum Gebäudeenergieberater absolvieren. Wenn Sie über dieses Wissen verfügen, können Sie zum Beispiel Hausbesitzer beraten, wie sie ihre Häuser am besten umweltfreundlich umbauen können. Mit Ihrem geballten Fachwissen als Restaurator im Stuckateurhandwerk (Meister für Restaurierung im Handwerk) sind Sie in der Lage, Kulturgüter (z.B. historische Stuckfassaden) mit traditionellen Handwerkstechniken zu restaurieren und zu erhalten, um sie für zukünftige Generationen zu bewahren. Als Betriebswirt können Sie sich nach der Handwerksordnung ausbilden lassen und anschließend in die Leitung eines Unternehmens einsteigen, wenn Sie sich auf diesen Aspekt Ihrer Karriere konzentrieren möchten. Das Stuckateurhandwerk bietet, wie Sie sehen, eine Vielzahl interessanter Möglichkeiten für Ihre berufliche Zukunft!

Das Berufsbild Stuckateur

Der Titel der Stellenbeschreibung sagt schon alles: Stuck, Stuck und noch mehr Stuck ist gefragt. Stuck ist die plastische und ornamentale Gestaltung von Mörtel oder Putz, der auf Innen- oder Außenwände aufgetragen wird, um einen dekorativen Effekt zu erzielen. Stuck wird auch an den Decken von Gebäuden verwendet. Der Stuckateur beschichtet diese Oberflächen mit einer Vielzahl traditioneller und moderner Putztechniken. Dies erfordert ein gewisses Maß an künstlerischem Geschick sowie einen Sinn für Ästhetik. Die Aufgabe, alten Stuck zu restaurieren oder neuen Stuck aufzutragen, ist dagegen nur etwas für Profis.

Darüber hinaus sind Stuckateure für eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben und Verantwortlichkeiten zuständig. Stuckateure sind zum Beispiel für die energetische Sanierung von Gebäuden zuständig. Gipser sind auch sehr gefragt, wenn Decken in Wohnungen abgehängt werden oder ein Dachboden ausgebaut wird. Sie führen die Verputzarbeiten in unfertigen Gebäuden aus und bringen dekorative Elemente wie Kalk und Lehm in die Innenräume ein. Im Beruf des Stuckateurs ist die Work-Life-Balance nicht immer so harmonisch, wie sie sein könnte.

Wenn es um dringende Kundenanfragen oder große Projekte geht, muss man unter strengen Zeitvorgaben arbeiten. Stuckateure müssen zeitweise eine große körperliche Anstrengung aushalten können, was den Beruf körperlich anspruchsvoll macht. Das Tragen von 30-Kilo-Säcken mit Gips und die Arbeit im Freien bei eisiger Kälte gehören zum Berufsbild! Dennoch gibt es zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten.